Regelungsgrundlagen

 

 

Die heutige FIG hat ihre Regelungen in ihrer Satzung in der Fassung vom 3. Februar 1992 festgelegt. Zusätzlich gilt das Realverbandsgesetz.

Verbandsbereich der FIG ist das Gebiet der Stadt Rotenburg nach dem Stand vom 28. Februar 1974 ( Gemeinde – Gebietsreform ) dh. unter Einschluss der Orte Borchel, Mulmshorn, Waffensen und Unterstedt. Das bedeutet, dass nur Haus- und Hofstellen - nicht unbebaute Grundstücke - in diesem Bereich mit einem sogenannten Verbandsanteil verbunden werden können.

Die zur FIG gehörigen Grundstücke können außerhalb des vorgenannten Bereichs liegen. Die Grundstücke der FIG sind in einem Liegenschaftsverzeichnis aufgeführt, das bei Veränderungen fortgeschrieben wird.

Insgesamt gibt es 149 ½ Anteile. Der ½ Anteil gehört traditionell der Stadt Rotenburg, obwohl sonst Anteile nicht teilbar sind.

Die Anteile sind selbständig und können ohne Grundbesitz durch Rechtsgeschäft veräußert werden. Sie können nur von einem Eigentümer oder Eigentümergemeinschaft mit einem im Verbandsgebiet liegenden und wohnbebauten Grundstück erworben werden.

Wird ein Anteil ohne den dazu gehörigen Grundbesitz veräußert, hat die FIG ein Vorkaufsrecht.

Der Vorstand besteht aus sieben Mitgliedern.

Die Rechtsaufsicht wird vom Landkreis Rotenburg ausgeübt und die Fachaufsicht durch das Staatliche Forstamt Rotenburg.

Etwaige Überschüsse können nach Beschluss der Mitgliederversammlung an die Anteilseigner verteilt oder zur Bildung von Kapital angesammelt werden.

Erwerb eines Anteils

 

 

In der Regel sind alle Anteile veräußert.

Über den Vorstandvorsitzenden kann jedoch in Erfahrung gebracht werden, ob ein Anteilseigner eine Verkaufsabsicht besitzt. Gelegentlich kauft auch die FIG Anteile auf, um sie an Bewerber weiter zu verkaufen. Der Kaufpreis ist zwischen den Vertragsparteien auszuhandeln und richtet sich nicht nach einem anteiligen Wert an den gesamten Grundstücken.